GEZ auch für Hunde

Aug 11th, 2010 | Von admin | Kategorien: Hunde und Zubehör, Trends

auch die HundeSitzt auch Ihr Hund gelegentlich neben Ihnen auf dem Sofa und schaut fern? Zahlt er auch GEZ-Gebühren? Wenn es ums Geld geht, ist die GEZ in der Regel unerbitterlich. So schickte die Rundfunkgebühren-Abteilung im Juli 2010 auch eine Zahlungsaufforderung an eine Münchner Bürgerin mit dem Namen “Bini”. Doch, “Bini” ist bereits vor 5 Jahren verstorben. Zudem hätte sie wahrscheinlich nie das Geld besässen um ihre TV Gebühren bezahlen zu können, denn sie war ein Rauhaardackel. Im Brief der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) wurde “Bini” dazu aufgefordert jetzt ihren Fernseher anzumelden und die angemessenen Gebühren dafür zu entrichten, vorausgesetzt sie verdiene bereits eigenes Geld und ihr Einkommen läge über dem Sozialhilferegelsatz von 287,- Euro im Monat.

2005 verstarb die Dackelhündin, die einer Münchner Studentin gehörte, die nun ihrerseits den Brief der GEZ empfing. Jedoch sagte die Studentin, daß sie sauer sei, das sowetwas überhaupt passieren konnte. Der Brief an “Bini” weckte die Erinnerungen an die letzten Stunden die sie gemeinsam verbrachten, bevor die 20-jährige ihren Hund einschläfern lassen mußte. Ein Mitarbeiter der Gebührenabteilung des Bayerischen Rundfunkts, kommentierte den Vorfall mit den Worten: “Das kommt schon einmal vor.” Immer mal wieder würden auch Hunde und Katzen angeschrieben, denn manche Besitzer würden ihre Haustiere mit Vornamen und dem eigenem Zunamen des Halters, an Preisausschreiben teilnehmen lassen oder sie mit Anschrift und Geburtsdatum im Internet registrieren. Die GEZ “miete” für ihre Ermittlungen gegen gebührenpflichtige Personen diese Adressen von Unternehmen, daher seien auch vermeintliche Menschen in der Datenbankkartei, die sich hinterher als Vierbeiner entpuppen würden.

Die Zusammenarbeit der GEZ mit den Adressenhändlern führte ebenfalls dazu, daß die Gebühreneinzugszentrale in Baden-Württemberg eine Familie dazu aufforderte, die Rundfunkgeräte ihrer vor 20 Jahren verstorbenen Kinder anzumelden. Die schockierte Mutter brach in Tränen aus, als sie an den tragischen Tod ihrer Kinder im Alter von nur neun Monaten und zwei Jahren erinnert wurde, in einem Brief in dem es hieß: “Seien Sie fair, melden Sie sich an.”

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