Kickboards
Mai 12th, 2010 | Von admin | Kategorien: Tipps & Tricks, Trends
Kickboards sieht man seit Jahren häufig auf den Straßen in Deutschen Städten. Mit Beweglichkeit und Tempo flitzen sogar Anzugträger begeistert zwischen Inline-Skatern und Skateboardfahrern über Bürgersteige und durch Fußgängerzonen. Die meisten Kickboards können zusammengeklappt und problemlos im Rucksack verstaut werden und bieten damit ein Höchstmaß an Flexibilität. Ein Kickboard wird häufig mit einem Scooter verwechselt, obwohl sie sich in Bauweise und Material nur auf den ersten Blick ähneln. Während sich Scooter jedoch durch zwei Rollen und einen Lenker auszeichnen, besitzt ein Kickboard mindestens 3 Rollen und statt des Lenkers lediglich einen Knauf. Gelenkt wird hier durch Gewichtsverlagerung (wie bei einem Skateboard) bei gleichzeitigem Seitwärtsdrücken des Knaufs.
Am besten fährt das Kickboards auf normalen Bodenbelägen, bei Schlaglöcher und auf unwegsamen Gelände-Strecken kommen gerade oft Anfänger nicht unbedingt zurecht. Doch auch hierfür sind spezielle Kickboards geplant. Eingesetzt als Fitnessgerät, kann mit dem Roller vor allem die Bein- und Hüftmuskulatur trainiert werden. Aber auch die Gesäßmuskeln sowie die gesamte körperaufrichtende Muskulatur werden beansprucht. Besonders gefördert wird die Ausdauer, die die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems verbessert. Wissenschaftler der Sporthochschule Köln stellten in einer Studie fest, daß das Kickboard fahren anstrengender als lnlineskating sein kann, da das Standbein häufig gewechselt werden muß, was höhere Anforderungen an das Koordinationsvermögen stellt.
Damit die Wirbelsäule in ihrer physiologischen doppelten S-Form verbleiben kann, muss der Lenker des Kickboards verstellbar sein und auf die richtige Höhe eingestellt werden können. Um die Fußgelenke zu schonen, die durch das Abstoßen belastet werden, sollte man öfter das Standbein wechseln. Als Schutzbekleidung werden Helm und Knie- sowie Ellenbogenschützer empfohlen. Das Fahren eines Kickboardes ist im Straßenverkehr nicht erlaubt, weil der Fahrer gemäß den Vorschriften für die Straßenzulassung beim Bremsen sitzen muss. Trittroller sind deshalb ausschließlich auf dem Gehweg zu benutzen.