Terrarium
Dez 31st, 2009 | Von admin | Kategorien: Einkaufen, TrendsEin exotisches Haustier ist nicht nur interessant und aufregend, es bringt auch eine Menge Aufwand und Veränderungen mit sich und setzt viel Interesse und Fürsorge voraus. Das gilt grundsätzlich für jedes Lebewesen, auch für Reptilien und Amphibien. Nicht nur das Chamäleon wird seine Farbe verändern, es wird auch Ihren Alltag auf den Kopf stellen, da der sensible Verwandlungskünstler mit viel Rücksicht zu behandeln ist. Auch Wasserschildkröten und Schlangen, Geckos und Taranteln sind am besten bei einem Gefährten aufgehoben der sich zuvor eingehend über sie informiert, sie studiert hat und auch vor aufwendigen Umbauten nicht zurückschreckt um dem Lebewesen eine gut Ersatz-Heimat bieten zu können.
Achten Sie bereits beim Kauf darauf das Sie in der Tierhandlung gut über ihr Wunsch-Tier beraten werden und das auch auf Probleme hingewiesen wird. Fragen Sie auch nach dem Ursprung ihres neuen Mitbewohners. Im Ideal-Fall stammt er aus einer deutschen Nachzucht und wurde nicht aus seiner Heimat entführt. Lassen Sie sich über Fütterrungsmethoden informieren und lesen Sie anschließend alles in einem Fachbuch noch einmal nach, um verschiedene Quellen miteinander zu vergleichen.
Jedes Lebewesen gehört grundsätzlich in sein natürliches Umfeld, in das es hineingeboren wurde und aufwuchs, was seiner Natur entspricht und in der es sich wohlfühlt. Da aber der Wunsch nach exotischen Haustieren auch in Deutschland immer größer wird und die Nachfrage steigt, müssen die Tiere zumindest in eine künstliche Umwelt gebracht werden, in der Sie das Mindestmaß an Art gerechter Haltung genießen können. Der sicherste Ort für Exoten sind in diesem Fall Terrarien. Nicht um den Menschen vor dem Tier, sondern um das Tier vor dem Menschen zu schützen. Die meisten Unfälle geschehen oft aus Unwissenheit oder rücksichtsloser Gefährdung der kleinen Lebewesen. So haben ätzende Flüssigkeiten, Säuren oder Reinigungsmittel und spitze Gegenstände grundsätzlich nichts in ihrer Nähe zu suchen.
Beachten Sie auch das herkömmliche Heizlampen oft die empfindliche Haut der Terrarium-Bewohner austrocknen kann. Eine Alternative bietet die Infrarotheizung. Dabei wird einfach eine Heizfolie am Terrarium angebracht, die ein mildes und natürliches Klima erzeugt. Die Haut bleibt gut mit Feuchtigkeit versorgt und wird nicht belastet, ähnlich der natürlichen Sonnenstrahlen breitet sie sich gleichmäßig aus. Die Folien sind in verschiedenen Größen erhältlich und können entweder unter einer Sandschicht eingegraben oder an der Terrariumwand befestigt werden. Für Feucht-Terrarien gibt es auch wasserfeste Heizfolien.
